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Bernina-Durchquerung: „Im Festsaal der Alpen“ mit Piz Palü-Überschreitung

Großzügige, anspruchsvolle Gebietsrumrundung um den östlichsten 4000er der Alpen abseits der stark frequentierten Routen. Die Überschreitung des Piz Palü (3.900 m) stellt nur einen der Höhepunkte dieser Hochtourenwoche dar.

Programm

Unser Treffpunkt am Bahnhof Morteratsch liegt auf 1860 m. Nach dem Materialcheck steigen wir auf einem Wanderweg in Richtung Bovalhütte (2.495 m) auf, wo wir die Aussicht auf den eindrucksvollen Morteratschgletscher genießen.

Höhenunterschied: 600 m
Gehzeit: ca. 2 Stunden

Zeitig in der Früh steigen wir von der Hütte auf Wegspuren steil in Richtung Fuorcla da Boval (3.347 m) auf. Unterhalb der Scharte erwartet uns bereits schöne, teils ausgesetzte Kletterei im I bis II Schwierigkeitsgrat. Bei günstigen Verhältnissen besteigen wir über steile Firnhänge den Piz Morteratsch (3.751 m). Über den Vadrettin da Tschierva geht es hinab zur Tschiervahütte (2.584 m). Der Ausblick auf die Bergkulisse mit Piz Bernina (4.049 m) und Piz Roseg (3.937 m) ist hier atemberaubend!

Höhenunterschied: 1250 m |  1150 m
Gehzeit: ca. 8 Stunden

Von der Tschiervahütte steigen wir auf dem Wanderweg in Richtung Val Roseg ab. Eine spektakuläre Bachüberquerung bringt uns auf die westliche Talseite, wo wir zur Coazhütte (2.610 m) aufsteigen. Nach einer Hüttenrast bietet sich noch die Möglichkeit den Piz dal Lej Alv (3.197 m) zu besteigen, um bereits einen Blick auf die morgige Etappe zu werfen bzw. das grandiose Bergpanorama zu genießen. Vom Gipfel geht es auf gleichem Weg wieder retour zu Coazhütte.

Höhenunterschied: 1100 m |  1100 m
Gehzeit: ca. 7 Stunden

Von der Coazhütte geht es hinauf zum spaltenreichen Vadret da Roseg, welchen wir in östlicher Richtung zum Vadret da la Sella queren. Über den beeindruckenden Gletscher steigen wir auf zur Fuorcla da la Sella (3.265 m), dem Übergang nach Italien. Von der Scharte aus bietet es sich noch an, den Piz Sella (3.506 m) zu besteigen. In Anschluss geht es über das riesige Gletscherplateau des Vedretta di Scerscen Superiore zum Passo Marinelli Occidentale und weiter zum Rifugio Marinelli Bombardieri (2.813 m).

Höhenunterschied: 900 m |  700 m
Gehzeit: ca. 8 Stunden

Frühmorgens geht es hinauf zum Passo Marinelli Orientale (3.094 m) auf den Vedretta di Fellaria und weiter zum Passo di Sasso Rosso (3.505 m). Über das weite Gletscherbecken des Altipiano di Fellaria steigen wir auf zur Fuorcla Bellavista (3.688 m), wo wir uns wieder an der Grenze zur Schweiz befinden. Über einen luftigen Felsgrat mit Kletterstellen bis zum II. Schwierigkeitsgrat geht es zum Piz Spinas (3.826 m). Ein teils sehr schmaler und exponierter Firngrat führt uns zuerst auf den Westgipfel, später auf den Ostgipfel des Piz Palü (3.900 m). Über anfangs sehr steile Firnhänge geht es hinunter zum Vadret Pers mit seinen riesigen Spaltenlabyrinthen. Nach Erreichen der Fuorcla Trovat (3.019 m) geht es über einen Pfad hinüber zur Diavolezza (2.973 m), unserem heutigen Nachtquartier. Direkt vor der Terrasse erhebt sich der Piz Palü in seiner vollen Pracht und wir können den anstrengenden Tag gemütlich Revue passieren lassen.

Höhenunterschied: 1100 m |  1100 m
Gehzeit: ca. 10 Stunden

Nach dem gemütlichen Frühstück steigen wir über den Wanderweg hinab zur Talstation der Diavolezza-Bahn und fahren mit dem Zug retour zu unserem Ausgangspunkt beim Bahnhof Morteratsch.

Höhenunterschied: 900 m
Gehzeit: ca. 2 Stunden

Treffpunkt

13:00 Uhr Parkplatz Bahnhof Morteratsch

Teilnahmevoraussetzungen

  • Sehr gute Kondition
  • Trittsicherheit und Schwindelfreiheit im felsigen Gelände
  • Klettererfahrung im II. Schwierigkeitsgrad
  • Kenntnisse vom angeseilten Gehen auf Gletschern sowie gute Steigeisentechnik erforderlich

Inkludierte Leistungen

  • Führung durch staatl. geprüften Berg- und Schiführer
  • Leihausrüstung (Klettergurt, Helm, Pickel und Steigeisen, weitere benötigte technische Ausrüstung)
  • Komplette Organisation

Zusatzkosten

  • Spesen des Bergführers (Nächtigung mit Halbpension, Bahnfahrten)
  • Kosten für eigene An- und Abreise, Bahnfahrt
  • Kosten für die eigene Übernachtung und Halbpension auf der Hütte, Verpflegung untertags (gesamt rund 400 € / Person).

Organisatorisches

Der Umwelt zuliebe bietet sich eine gemeinsame Anreise an. Morteratsch ist auch sehr gut mit der Rhätischen Bahn erreichbar. So wird bereits die Anreise zu einem unvergesslichen Erlebnis!

Es empfiehlt sich die Mitnahme von Schweizer Franken! (Wechselkurs)


Eckdaten
Dauer 6 Tage
Termin individuelle Anfrage Mitte Juni - Ende September
Schwierigkeit
Ausdauer
Technik
Teilnehmer max. 2 pro Bergführer
Preis pro Person
€ 1.450,– bei 2 Teilnehmern
€ 2.690,– bei 1 Teilnehmer
Touren-Anfrage
Unterlagen

Programm

Ausrüstungsliste

Gesundheitsfragebogen Covid-19

Richtlinien Bergführungen Covid-19

Anforderungen Übersicht

AGB